Archiv

Archiv für September, 2010

Esprit

18. September 2010 Keine Kommentare

W2SBUCUC9Q6X Junge, frische Mode, die zugleich stilvoll und bezahlbar ist, präsentiert das Mode-Label Esprit seit seiner Gründung 1968 in den USA. Wie bei so manchen Unternehmen, die heute marktführend sind, begann bei Esprit alles ganz klein: Firmengründer Susie und Douglas Tompkins tourten durch Kalifornien und verkauften ihre selbst genähten Kleidungsstücke aus dem Auto heraus.

Diese Zeiten sind nur noch romantische Erinnerungen – heute hat das Unternehmen über 800 eigene Geschäfte und rund 14.000 Verkaufs-Standorte in ungefähr 40 Ländern weltweit. Die Gesamtverkaufsfläche beläuft sich auf mehr als eine Million Quadratmeter! Dazu kommt der Vertrieb über Online-Shops.

Das Angebot von Esprit reduziert sich nicht mehr nur auf Kleidung, zum Sortiment gehören inzwischen auch Schuhe, Schmuck, Wohnaccessoires, Kosmetik-, Haut- und Körperpflegeprodukte und sogar Möbel. In Deutschland befindet sich einer der drei Hauptunternehmenssitze, die anderen in Hongkong und auf den Bermudas.

Bekannt ist Esprit nach wie vor vor allem fĂĽr seine Bekleidungskollektionen, die in groĂźer Breite angeboten werden. Angefangen von sportlich-eleganter In-und Outdoor-Kleidung mit hohem Tragekomfort ĂĽber hochwertige Business-Outfits bis hin zum urbanen Freizeitlook reicht die Palette im Bereich Damen- und Herrenmoden. AuĂźerdem gibt es Kollektion fĂĽr Kinder und Freizeitsportler. Seit 1998 ist die Linie edc by Esprit auf dem Markt, die sich sehr erfolgreich an aktuellen Trends aus der Musikbranche und internationalen Modemetropolen orientiert und vor allem an junge Frauen richtet.

Übrigens: Esprit-Gründer Douglas Tompkins scheint ein wirklich glückliches Händchen in Sachen Bekleidungs-Unternehmen zu haben. Bevor er Esprit ins Leben rief, hatte er nämlich mit The North Face schon ein anderes hochklassiges Label begründet. Heute ist er ein bekannter Umweltaktivist.

KategorienMode Tags: , ,

H&M

12. September 2010 Keine Kommentare

Hennes & Mauritz – oder kurz H&M – dĂĽrfte hierzulande mittlerweile zu den bekanntesten Modehausketten zählen. GegrĂĽndet wurde das schwedische Unternehmen, das sowohl Bekleidung als auch Kosmetik, Accessoires und Schuhe verkauft, bereits 1947. Damals gab es nur ein einziges Geschäft, heute hat H&M weltweit ungefähr 2000 Läden.

Etwa 100 hauseigene Designer arbeiten täglich am Entwurf neuer Kollektionen, zum kreativen Team gehören auch Musterzeichner und Einkäufer. Die Produktion der Kleidungsstücke erfolgt außer Haus vor allem in Asien und Europa bei rund 700 externen Herstellern.

Mit dem Firmenmotto „Mode und Qualität zum besten Preis“ hat H&M es geschafft, sich einen Markt in 37 Ländern zu erobern. Dabei sind die Deutschen die besten Kunden des Unternehmens, danach kommen die Engländer und die Schweden. Und nach wie vor ist H&M, das seinen Firmensitz in der schwedischen Hauptstadt Stockholm hat, stark am Expandieren.

Die Popularität vor allem bei Jugendlichen begrĂĽndet sich aus der gelungenen Kombination von attraktiver Mode mit gĂĽnstigen Preisen – H&M präsentiert trendige Fashion auch fĂĽr schmale Geldbörsen. Dass diese keine langweilige Billigmode ist, beweisen die Kollektionen, die Stardesigner wie Karl Lagerfeld, Stella McCartney und Roberto Cavalli oder Sängerin Madonna fĂĽr das Unternehmen entworfen haben.

Das Konzept, gute Mode preisgünstig anzubieten, soll aber nicht wie bei vielen anderen Firmen auf Kosten der Gesundheit und natürlicher Ressourcen gehen. 2006 wurde H&M von einer amerikanischen Organisation für das Bemühen um gesundheitsschonende und umweltfreundliche Produktionsmethoden ausgezeichnet. Seit 2006 gehört das Unternehmen der Fair Labor Association an, die faire Arbeitsbedingungen und Entlohnung sowie den Verzicht auf Kinderarbeit kontrolliert.

Zara

6. September 2010 Keine Kommentare

Zara ist ein Modegeschäft mit Stil. Von Basics über modische Alltagskleidung bis zu eleganten Outfits ist alles vertreten. Das dahinter stehende Konzept ist denkbar einfach: neue und aktuelle Mode möglichst zeitnah in die Läden zu bringen. Zahlreiche Mode-Scouts sind ständig auf der Suche nach neuen Trends bei internationalen Messen, auf Modeschauen und der Straße. Damit die Umsetzung in kürzester Zeit gelingen kann, beschäftigt das Unternehmen weit mehr als 200 Modedesigner.

Die erste Zara-Filiale wurde 1975 von Amancio Ortega in La Coruña (Spanien) als Tochterunternehmen von Inditex eröffnet und hat sich seitdem weltweit etabliert. Mit insgesamt rund 1400 Filialen auf vier Kontinenten ist Zara die bekannteste Verkaufskette des Konzerns. In Deutschland haben 1999 die ersten Filialen in Köln und Hamburg ihre Pforten geöffnet. Seitdem begeistern sich auch die Deutschen für diese Modelinie, sodass inzwischen mehr als 60 Geschäfte in 45 Städten eröffnet werden konnten.

Die Inditex Group steht für nachhaltiges Arbeiten. Das bedeutet, die Herstellung und Verarbeitung von Rohstoffen erfolgt unter ökologischen Gesichtspunkten und wird stets einer Qualitätskontrolle unterzogen. Ebenso verhält es sich im Vertrieb – die verwendeten Tüten für die Kunden sind biologisch abbaubar und mit dem PEFC-Siegel gekennzeichnet. Darüber hinaus wird darauf geachtet, dass die Mitarbeiter ebenso „ökoeffizient“ arbeiten und denken wie das Management, sodass sich das Umweltengagement in allen Bereichen des Unternehmens widerspiegelt.

Seit September 2010 hat Zara auch einen Zara Onlineshop

KategorienMode Tags: , ,